Nonsens pur in Reinkultur - 01

Macht sich der Jockey auf zum Reiten,
lässt gern er sich begleiten
und zeigt den Leuten mit Vergnügen,
wie er kann über Hecken fliegen.

Wenn steht der Dicke hart vor Zwölfe,
ist eben nicht mehr Elfe.
Und steht er hart vor Elfe,
ist´s lange noch bis Zwölfe.

Auch Kleiderbügel sind mal leer.
Dann klappern sie so hin und her.
Doch sind sie einmal voll,
hört man von ihnen nichts mehr, woll ?

Der Sheriff fand es gar nicht nett,
lag doch der Lover seiner Frau in seinem Bett.
Nun denn, kam jener zwar als ein Geliebter,
verblieb er nun als ein Gesiebter.

Im Kaffeesatz kann man halt lesen,
was mit dem Schicksal kommt, dem bösen.
Da mag ich lieber nach den Sternen seh´n,
die wo auf meiner Buddel steh´n.

So mancher Lehrer hat es schwör,
Nur selten findet er Gehör.
Zu gerne würd´ er von den Strolchen,
mal diesen oder jenen molchen.

Die Mutter weist den Sprössling an, dass er
die Tuba weiterspiele unter Wasser.
Was jenen arg verstört,
weil man von ihm nun nichts mehr hört.

Stand eine Frau vor mir im Hemde.
Da wusste ich, es ist ´ne Fremde.
Denn meine kommt meist unverhüllt,
was oft mit Panik mich erfüllt.

Dicht in der Menschenmenge Enge
steht einer im Gedränge.
Nichts kann ihm widerfahren,
drum lässt er einen fahren.

Falk-Ansgar
2012-02-28