Zweifelsohne war er ein Genie
als bahnbrechender Pionier zur Entwicklung der drahtlosen Telegrafie.
Zu Recht hat er den Nobelpreis für Physik bekommen,
den gleich ihm auch Ferdinand Braun ***** in Empfang genommen.

Richtig ist, dass er, so wenig wie James Watt
die Dampfmaschine erfunden hat,
das drahtlose Telegrafieren hat erfunden.
Doch hat er geschickt vorhandene Erfindungen miteinander verbunden,
dazu auf eigenen Ideen beruhenden Verbesserungen durchgeführt,
so dass es allmählich mit der drahtlosen Nachrichtenübermittlung ging wie geschmiert.
Schon 1899 konnte er zwischen England und Frankreich Nachrichten schicken
und drei Jahre später die gewaltige Entfernung nach Amerika überbrücken.
Freilich wurden die Nachrichten telemäßig noch nicht gequasselt,
sondern per Morsealphabet aus Punkt und Strich zusammengepuzzelt.

So hatte es Marconi mit 25 nicht nur zu einem weit anerkannten Erfolg gebracht,
sondern auch mittels seines Geschäftssinns ein beachtliches Vermögen gemacht.

Auf Grund seiner Produkte für die Telekommunikation
konnten auf See viele Menschen gerettet werden aus einer lebensbedrohlichen Situation.
So, als 1912 die „Titanic“ zu sinken begann,
funkte man per SOS Schiffe aus der Nähe zur Hilfe ran.
Dass nicht alle Passagiere mit dem Schiff in den Tod versanken,
hatten diese der drahtlosen Telegrafie Marconis zu verdanken.


Heute hat die drahtlose Kommunikation Zugang in alle Bereiche des Lebens gefunden.
Mit ihr sind wir überall auf der Welt miteinander verbunden.


Falk-Ansgar
2010-08-16


***** Erfinder der Kathodenstrahlröhre

 

Guglielmo Marconi
1900
England / Amerika