Das Deutschlandlied gelegentlich entstand
bei einem Aufenthalt auf Helgoland.
Hoffmann zu Papier es brachte,
als er seinen Urlaub dort verbrachte.
Naturgemäß entstand zunächst der Text,
die Melodie ward später draufgesetzt.
Die war von Hayden komponiert,
mit der wird´s Lied noch heute intoniert.
Die Idee zu seinem Gedicht
war so zufällig nicht,
denn auf dem Schiff, das ihn zur Insel brachte,
die Bordkapelle jede Menge Musike machte,
auch Nationalhymnen spielte sie eine um eine,
nur keine deutsche, es gab nämlich keine.

So setzte sich Hoffmann sinnierend hin
und ersann einen Text in diesem Sinn.
Damals konnte Hoffman frei fabulieren.
Keiner mochte ihn kontrollieren,
in welcher Sprache er schrieb,
so daß er dichtend beim Deutschen blieb.

Nur damals gehörte Helgoland
zum imperialen Engeland.
So wär´ es ganz logisch gewesen schon,
hätt´ er geschrieben ´ne englische Version.
Wohlmöglich kam er mit einem Briten ins Gespräch,
der ihn fragte: " Hello, Kolläch,
what are you writing there ?
Make a translation, bittä sähr ! "
And Hoffmann answered him:
" The German National Hymn."
And told him very proud
from A till Z the wordloud.

"Unity and right and freedom
for the german fatherland.
Therefor let us stand together
brotherly with heart and hand.
Unity and right and freedom
are the fortune´s underpawn.
Be in brightness of this fortune,
be my german fatherland.
Be in brightness of this fortune,
be, be,be,be my german fatherland."


Falk-Ansgar
2008-02-24


Hoffmann von Fallersleben
1850
Corvey bei Höxter