Uns Goethe schrieb das coole Werk, den „Faust“,
in dem es einem Mädchen namens Gretchen graust
zum Schluss.
Doch vorher gibt´s den Hochgenuss,
wo ein gewisser Doktor Heinrich,
oder Faust, so mein ich,
wohl mit dem Teufel schließt ´nen Bund.
Und dann geht´s rund.
Sie reiten auf einem Besenstiel bis „Auerbach´s Keller“
um die Wette. Und Faust ist schneller !
Dann schauen sie noch in Gretchens Bett hinein.
Mephisto mufft: „Die hält´s aber rein.“

Mit dieser Geschichte wurde Goethe weitbekannt.
Viel Volks kam nach Weimar angerannt.
Und staunte nicht schlecht.
Der Meister kam sogar mit Farben zurecht.

Bekam auch mal frei von seinem Herrn
dem Herzog. Da weilte er in Italien fern.
Nahm dort in Rom Quartier,
auf dass er noch einmal Kunst studier´.
Am Morgen war er regelmäßig etwas schief,
weil er auf einem west-östlichen Diwan schlief.
So wollte er dahin, wo die Zitronen blüh´n,
nicht für immer zieh´n.
Und kam wieder zurück.

Welch Glück !

Falk-Ansgar
2007-07-04

Johann Wolfgang v. Goethe
1800
Weimar