Ebbe und Flut

Schon kurios, was sich mit Ebbe und Flut
an vielen Küsten der Meere tut.

Da geht das Wasser und kommt wieder.
Da geht das Wasser und kommt wieder.

Das alles regelmäßig im 12,4 Stunden-Takt,
auf die Minute exakt.
Dieses Geschehen schafft
u. a. der Mond mit seiner Anziehungskraft.
Der besitzt, wie die Erde auch,
´ne Menge Masse in seinem "Bauch".
Und Massen ziehen sich wechselseitig an,
wie man seit Newtons Zeiten in klugen Büchern lesen kann.
Und nur darum Erde und Mond nicht aufeinanderfallen,
so einfach zusammen knallen,
weil sie sich umeinander dreh´n,
wodurch doch Fliehkräfte entsteh´n.
Anziehungskraft und Fliehkraft heben sich genaustens auf,
so behalten die beiden ihren Rundumlauf.
Wo sich die Erde unterm Mond hindreht,
ein Hubbel (Flut) auf den Meer´n entsteht.
Doch gibt es auf der mondabgewandten Seite auch
einen durch Fliehkraft bedingten "Wasserbauch:
Indem die Erde mächtig eiert,
wenn sie um den Schwerpunkt "Erde-Mond" rumleiert.

Wenn zusätzlich die Sonne hinter dem Monde steht,
dadurch eine "Springflut" entsteht.
Bei Sturm, der kräftig zur Küste hin weht,
kann´s sein, dass ein großes Unheil entsteht.

Merke:
Baden und Schwimmen bei Flut
tut richtig gut.
Bei Ebbe macht´s Verdruss,
weil man das Wasser erst suchen muss.


Falk-Ansgar
2012-09-18