Druck inne Ohr´n

Seitdem wir auf der Erde sind,
also schon als Kind,
drückt uns die umgebende Luft oder Atmosphäre
mit der ungeheuren Schwere
von Tausenden von Kilogrammen.
Da kommt ganz schön was zusammen.
Allein schon auf unseren Rücken
jede Menge Kilos drücken.
Und auf den Bauch
drückt es so auch.
Ingesamt sind es Tonnen,
egal, ob wir im Bette liegen oder faul uns sonnen.
Die Wissenschaftler babbeln in solch einem Fall
von Luftdruck in Hektopascal.
Aber das versteht kaum einer,
bestenfalls auch keiner.
Zum Glück hat die Natur uns so gemacht,
dass keiner von dem Druck zusammenkracht.
Doch ändert sich der Druck nur wenig um uns rum,
gucken wir nicht selten etwas dumm,
wenn es in unseren Ohren knackt
und manchmal auch ein kleiner Schwindel packt.
So denn ein Flugzeug setzt zur Landung an
oder wir sausen talwärts so dann und wann.
Der Druck im Innenohr
ist da ein anderer, als jener davor.
Wir schnauben und schlucken,
um die verschiedenen Drücke gleichzurucken.
Wie sind wir dann beglückt,
wenn uns das Hören wieder glückt.
Doch auch tief im Wasser gibt es ein Problem.
Der Wasserdruck wirkt äußerst unangenehm.
Beim Tiefertauchen ziemlich schnell,
schmerzt arg vom Druck das Trommelfell.
Taucht man immer tiefer, steigt der Druck enorm,
und man verliert ganz schön an Form.
Tauchte man uns Tausende Meter runter, kein Wunder,
wir würden plattgedrückt wie eine Flunder.

Falk-Ansgar
2009-08-17