Der blaue Himmel

Fakt ist, dass der Himmel auf dem Mond pechschwarz ist,
auch wenn es gar nicht Nacht ist.

Das rührt daher, dass keine Atmoshäre den Mond bedeckt.
Drum fallen die Sonnenstrahlen auf seine Gebiete direkt,
weil nichts verändert ihren Lauf.
So treffen sie ungefiltert auf die Mondoberfläche drauf.

Auf dem Wege jedoch zur Erdoberfläche hin,
da hauen die Sonnenstrahlen voll rin
in das Gewühle
der Luftmoleküle.
Indem sie mit diesen heftigst zusammenknallen,
geschieht es, dass sie in alle Richtungen zerstreut wegprallen,
wobei der blaue Anteil des Lichtes wird viel häufiger gestreut.

Das isses, was letztlich den Himmel „bläut“.

Auch wenn wir nicht direkt zur Sonne schauen,
seh´n wir die gestreuten Strahlen, die blauen,
d.h., der ganze Himmel ist in Tageslicht getaucht,
was nützlich ist, indem man solches ja zum Sehen braucht.

Zum Abend hin ***, tendiert die Farbe des Himmels gegen Rot,
was sagen will, „die Englein backen Kuchen oder Brot“.

Im Ernst:

Die nun von schräge here
durch die Atmosphäre
kommenden Strahlen legen ein schönes Stück
des längeren Weges bis zur Erde hin zurück.
Dabei wird der blaue Anteil des Lichtes herausgelenkt,
der rote kaum, was uns den tollen Anblick schenkt
vom herrlichen Abendrot
und morgens den vom Morgenrot.

Falk-Ansgar
2012-09-22


*** Gilt auch für den Morgen