Cytochrom c - *****

Hoimar von Ditfurth war ein scharfer Geist,
wie jede seiner sachkundigen Schriften beweist.
Er konnte von hier nach dorten
vieles erklären in einfachen Worten.
Er begründete, warum ein "Vitalist"
in seinen Augen so dämlich ist,
weil der´n Typ, für den ist klar,
dass Schöpfung erst vor Kurzem war,
als "Gott der Herr" mit Fernbedienung in der Hand
nur einmal zappte, so dass der Adam vor ihm stand.
Da behaupten doch die komischen Vögel von "Joffas Geigen"
oder jene vom "Gekrönten Eimer" starrig eigen,
die Folge der 20 Aminosäuren von "Cytochrom c"
sei Gottes eigenste ursprünglich Idee,
so einmal festgesetzt
und gildete bis jetzt.
Was heißen soll: Der Schöpfer war so nett
und baute ein für alle Male das biologische Korsett.
Läuft auf die Frage raus konkret,
ob so was wie "Cytochrom c" per Zufall geht.
Die Antwort lautet in Kürze "nein".
Bei 1 zu 10 hoch 130 ist die Wahrscheinlichkeit unendlich klein.
Das sei der Beweis, die Fundis voller Hohn,
sei alles "Käse" mit der Evolution.
Da müssen doch jene voller beknackter Gaben
etwas nicht begriffen haben.
Klar war "Cytochrom c" nicht von Anfang an
dabei in jetziger Struktur, damals, als das Leben begann.
Es ist das in Abermillionen
Jahren bewirkte Ergebnis selektiver Mutationen.
Anfangs war es gewiss noch kümmerlich und klein,
es musste aber auch in primitivo nicht so wirksam sein.
Doch peu a peu, mit jeder das Überleben besser garantierenden Mutation,
schritt sie fort die biologische Evolution.
Danach haben sich die entstehenden Lebensformen mehr und mehr verzweigt,
wie es der Stammbaum der Lebewesen zeigt.
Selbst das stattlichste Menschenexemplar
ist verwandt mit ´nem Kohlkopf oder Dromedar.

Falk-Ansgar
2009-11-14


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"Cytochrom c" - ein Enzym, das den Sauerstoffaustausch in der Zelle bewirkt.