Für Gabi tät ich alles

In diesem Fall des Falles
tät ich für Gabi wirklich alles,
wenn sie mich wonnevoll anblickte
und mir zu tiefst das Herz entzückte.

Ich täte gern

ihr zentnerweise Nudeln kaufen
und meilenweit nach Schnäppchen laufen,

ihr Luxusboudoir verdübeln
und ihre Tennissocken bügeln,

im Schrebergarten vor ihr sitzen
und Herzchen aus Kohlrabi schnitzen,

mein letztes Geld mit ihr verprassen
und hoch die Luzi fliegen lassen,

vom Zehnerturm ins Becken springen
und fallend Halleluja singen,

für sie vorm Bundestag ´ne Rede halten
und Gabriel zusammenfalten.

Allein, sie blicket nicht.
Drum endet das Gedicht.


Falk-Ansgar
2012-02-11