Alle Atome des Weltalls

So an die
10^80 Atome es im Weltall gibt.
Das kann man im Kopf ausrechnen, auch ungeübt.
Wir beginnen allerdings mit einem Trick:
Wir stellen uns die Sonne als Würfel vor, das gute Stück.
Dass diese sich erstreckt von Rand zu Rand
gut 1,4 Mio km, ist wohlbekannt.
Doch, um besser rechnen zu können,
wollen wir ihr 2 Mio km gönnen,
d.h., sie hat einen Kantenlänge von 2 x 10^6 km.
Das sind 2 x 10^9 m bzw. 2 x 10^12 mm.
Dies ergibt ein Volumen - wie gesagt, die Sonne als Würfel gedacht -
sofern man es mit der zugehörigen Formel macht,
von 2 x 10^12 x 2 x 10^12 x 2 x 10^12 = 8 x 10^36 mm^3
oder einfach aufgerundet = 10^37 mm^3.
Bis hierhin ging doch alles leicht,
was zeigt, dass zum Rechnen der Kopf ausreicht.
Und weiter geht´s. Um eingangs Ausgesagtes zu beweisen,
stellen wir uns die Sonne vor aus Eisen,
weil in diesem Element
die Atome sind sehr dicht gedrängt.
Bei 10 millionstel mm Durchmessersdicke
enthält ein Kubikmillimeter eine Trilliarde Stücke,
was logisch und zwingend stimmt,
wenn man 10^7 x 10^7 x 10^7 nimmt.
Ergo eine 1 mit 21 Nullen hinterher,
wie wenn dies gar nichts wär´.
Nun aber rechnen wir fleißig:
10^21 x 10^37
= 10^58, na Klasse,
ergibt die Gesamtzahl der Atome in Sonnenmasse.
Jetzt gibt´s zur Lösung nur noch das winzige Problem:
Die Zahl der Sonnen in unserem Milchstraßensystem.
Wie nützlich, dass dies in jedem Lehrbuch steht,
es dabei um 100 Milliarden geht,
und drüber hinaus, es ebenso viel an Galaxien im Weltall gibt,
was man so zählenderweise zusammenkriegt.
Die Abschlussrechnung macht sich
als 10^58 x 10^11 x 10^11 = 10^80.

So viele Atome im Weltall gibt´s. Dem Zweifler räume man ein,
es könnten paar mehr oder weniger sein.

Falk-Ansgar
2009-04-28

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