Die Story „Alexander der Große“
ist alles andere als Quatsch mit Soße.
Ist voller Äkschen, wie heute im Trend,
nur völlig ohne Happy End.

Der junge Prinz der Makedonen, Alexander,
war herrlich beieinander:
Im Körperlichen war er wie ein Turnschuh fit.
Im Geistigen hatte er auch was mit.
War intelligent, gedanklich klar,
weil Aristoteles sein Lehrer war.

Als junger König so dann,
legte er sich wie Vaddern mit den Persern an.
Auf dem Boden der heutigen Türkei
kam es 333
bei Issos zu der berüchtigten Keilerei,
genauer zu der Schlachterei.

Alexander kam inmitten
seiner Hopliten angeritten.
Die bildeten zu seiner Zeit
so etwas Ähnliches wie die Infantrie von heut´.
Die pieksten mit ihren langen Lanzen
aus den tiefgestaffelten Phalanxen
wuchtig in die Feinde rein.
Dazu noch mit den Schwertern hinterdrein.

Dareios III., überrascht von der Griechen Angriffswucht,
ergriff mit Pferd und Wagen in Panik die Flucht.
Eigentlich war es nicht schlecht,
die Kurve zu kratzen. Echt.
Nur machte er dann einen gigantischen Fehla,
er stellte sich nochmals gegen Alexander bei Gaugamela.
Da wurde er völlig fertiggemacht,
obendrein von seinen Leuten noch umgebracht.

So übernahm Alexander die königlichen Botten
mitsamt den persischen Klamotten.
Alle seine Vasallen
mußten jetzt vor ihm auf die Knie fallen.
Im Größenwahnsinn
starb er dahin
in Babylon. In hohem Fieber streckte er die Glieder.

Sein letztes (nicht verbürgtes) Wort:
„Doo legst di nieder !“

Falk-Ansgar
2007-07-08

Alexander
- 333
Makedonien / Vorderasien